Wie tickt die twowayys?

Die September Edition des Blogbeitrags nutzen wir, um uns von unserem einstigen Pionier-Werkstudenten und jetzigen Junior Consultant Jonas zu verabschieden, der die twowayys bereits seit April 2019 begleitet. Als seine Nachfolgerin möchte ich, Joanna, heute im Interview von ihm erfahren, was ihn nachhaltig geprägt hat und was er rückblickend aus seiner Zeit bei der twowayys mitnimmt.

 

Joanna: Was nimmst du im Hinblick auf die Zusammenarbeit im twowayys-Team mit?

Jonas: Wir haben es als Unternehmen ja schon oft gepredigt, dass ein Chief Atmosphere Officer wahnsinnig wichtig ist für die motivierte und angenehme Atmosphäre im Team. Insbesondere in Zeiten, in denen wir uns oft „alleine“ im Home Office wiederfanden, ist es uns gelungen, mehr denn je ein Team zu sein. Remote Stand Ups, digitale Bar Talks, interne Projekte wie das Studi Lab und neue spannende Tools zur Kommunikation waren dabei extrem wichtige Bausteine. Als Chief Atmosphere Officer gilt dabei besonderer Dank Sabine, die immer wieder ein Auge darauf hat, wie es dem Team geht. Wie fühlt sich der einzelne und wo hakt es vielleicht gerade? Impulse wie das „Mood Board“ waren dabei Gold wert, da es einfach darum geht, zu erarbeiten, wie die Stimmungslage im Team ist. Das mag simpel klingen, doch hat besonders in der Remote Arbeit geradezu einen Motivationsschub ausgelöst.

 

Joanna: Wenn du auf die gesamten 1 ½ Jahre zurückblickst, gibt es für dich bezogen auf die Arbeit mit Kunden Major Learnings, die du mitnimmst?

Jonas: Natürlich lernt man in so einer Zeit wahnsinnig viel. Für mich war es immerhin der erste Fulltime-Job nach meinem Bachelorabschluss. So habe ich im Grunde zum ersten Mal erlebt, was es heißt, theoretisches Wissen in der Praxis und vor allem auch beim Kunden anzuwenden. Dabei sind Methoden und Tools natürlich Grundvoraussetzung. Doch viel entscheidender ist das Handwerk eines Unternehmensberaters, das ich mir insbesondere bei Christoph abgucken konnte. Mit Körperspannung und Haltung die Nadel im Heuhaufen suchen. Das Auge aufs Detail richten. Den roten Faden in der Geschichte des Kunden finden.

 

Joanna: Was genau waren denn deine Aufgaben beim Kunden?

Jonas: Das Spektrum reicht von A bis Z. Es beginnt mit Rechercheaufgaben zu Kunden oder Methoden, geht über Workshop-Vorbereitungen und Dokumentationen zu Projekt Management Office Tätigkeiten und endet bei operativer Unterstützung des Kunden im Tagesgeschäft. Wobei „endet“ das falsche Wort ist, da die Bandbreite an unterschiedlichen Projekten und Aufgaben schier grenzenlos ist. So ist mal administrative Unterstützung gefragt, wie bei der Kundenkommunikation, mal strategisches Denken, wie bei der Ausarbeitung eines Interviewfragebogens und mal operatives Handeln, wie bei der Durchführung eines Brainwritings mit dem Kunden. Und letztendlich waren mir natürlich auch einige interne Aufgaben zugeteilt, wie beispielsweise die komplette Leitung und Gestaltung unseres Social Media-Auftritts auf LinkedIn. Das wird dann ja in Zukunft dein spannender Job sein, liebe Joanna. Also wie gesagt, es reicht von A bis Z und das macht letztlich auch den Reiz aus.

Joanna: Klingt sehr herausfordernd, sich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen.

Jonas: Ganz klar und deshalb braucht es auch Selbstbewusstsein und Disziplin. Zumal mir die Gestaltung meiner Arbeitszeit zur Bewältigung dieser Aufgaben komplett frei und selbstverantwortlich übergeben war. Doch vor allem braucht es eben auch den Spaß am Lernen. Ich kenne niemanden, der mehr das Lifelong Learning verkörpert als Jörg, von dem ich mitnehme, wie wahnsinnig wichtig es für diesen Job ist, neugierig zu sein. Neugierig und begeistert auf der Suche nach der nächsten spannenden Herausforderung. Sei es in neuen Projekten, im Kennenlernen von Menschen oder im Lesen eines Buches. Immer umtrieben von der Frage, wie ich meinen Wissens- und Erfahrungsschatz bereichern kann.

 

Joanna: Und wie wird es für dich nun weitergehen?

Jonas: Ich werde ab Oktober mein Masterstudium „Digital Management & Transformation“ beginnen, das im Grunde auf meinen gemachten Erfahrungen aus der Zeit bei twowayys aufbaut. Zusätzlich werde ich einen neuen Werkstudenten-Job bei einem Technologie-Konzern antreten. Für mich ist es dabei sehr wichtig zu erwähnen, dass dies keineswegs ein Abschied im klassischen Sinne ist, da ich mich weiterhin als Teil der twowayys-Familie sehe. Wir werden weiterhin in engem Kontakt stehen und ich denke früher oder später kreuzen sich die Wege ohnehin auch beruflich noch einmal.

 

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